Montag, 25. Juli 2011

Tag 2: Zurück in Sappada

Bei recht frischen Morgentemperaturen (+5*) starteten wir zeitig von der Pozehütte. Steil hinauf gings erst aufs Tilliacher Joch.
Kaltstart. Blick zur Porze am Morgen

Dort besichtigten wir die Grenzbauten aus den unruhigen 60erJahren und passierten die Grenze zu Belluno, hinab ins ValVisdende, das wir schon vom Winter her kannten. Über den Höhenweg "via delle malghe" gings immer so auf  Quote 2000m von einer Alm zur nächsten, anfangs auf Forstwegen, später auf singletrails. Wie versprochen sollte die heurige Tourenwoche ja weniger Höhenmeter aber mehr technische Abschnitte enthalten.
"via delle malghe"  
Almtiere im Belluno

Viele trails, wie versprochen...

....und knifflige Abfahrten


Nach dem Mitagessen bei "da Plenta" gabs zum Nachtisch eine längere Schiebepassage hinauf zu den Quellen des Piave (sorgenti del piave) und zum Abschluss des Tages eine Trailabfahrt im Regen auf einem "sentiero naturalistco" hinunter nach Cima Sappada
Nach den tagliatelle al capriolo....
gabs ghiaia in salita
Unterwegs verfehlte Paul kurz eine einspurige Brücke und landete souverän im Gebirgsbach.
erst die Nässe von oben, dann auch von unten
Cima Sappada, oder wie die Männer sagen: Borgo Romina
Als Belohnung gabs einen Birdy von der schönen Romina (siehe Skitourenbericht: Sappada Feb.11)

1200hm, 40km, 4,5h Fahrzeit+1h Velo stoßen. Insgesamt null Sonne und etwas Regen am Nachmittag. Durchschnittstemp. ca 10*C

Sonntag, 24. Juli 2011

Transcarnia 2011 Tag 1

verregneter  Start in Sillian
Dieses Jahr wollten wir wieder eine Alpenquerung mit dem Rad machen. Andi plante das Abenteuer an vielen Abenden:auf die Karnischen Alpen sollte es gehen. Südlich gelegen, hofften wir, nicht wieder so zu frieren wie letztes Jahr bei der Transalp,
Als es endlich losgehen sollte, hatten wir leider wieder einen richtigen Kälteeinbruch. So war es nicht möglich mit dem Rad von Innichen auf die Sillianerhütte zu kommen, bis zu 30 cm Neuschnee....und das im Juli!
Ein Alternativroute mußte her, so starteten wir, zwar auch bei Regen, in Sillian. Es ging zunächst über Hollbruck -Kartitsch nach Obertilliach und von dort auf die Porzehütte. Hier endete auf 1940m Sehöhe unsere 1.Etappe.


da wird bereits wieder geschwitzt

die Karnischen Berge im Schnee

Obertilliach im Hintergrund
unsere Alpha-Tiere

der 1.Tag ist geschafft !

1330 Hm
26 Km
Keinerlei Schwierigkeiten

Sonntag, 10. Juli 2011

Variante zur geplanten Tour "Gornerjoch"

Frauen wissen wohin sie wollen..
Die Gitschrunde hatte für den heutigen Sonntag eine anspruchsvolle Tour geplant. Wir trafen uns alle in Luttach zum Kaffee und beratschlagten die verschiedenen Möglichkeiten nach Weißenbach zu treten. Von dort Richtung Pirchhütte, hinauf aufs Gorner Joch, hinunter auf die Mühlwalderseite.
 Wie gesagt ein recht ehrgeiziges Zielvorhaben
 Es war schon morgens sehr warm, und auf der Haupstraße bereits starker Verkehr.So entschieden wir uns für die  Forststraße Richtung Speickboden . Nach einigen Kehren, im Schatten zwar, aber trotzdem sehr schweißtreibend, gings Richtung Mitterbergerhütten weiter, um dann 200 mt abwärts zur Zufahrt der Pirchhütte zu gelangen. Insgesamt 18 km und 1050 hm legten wir dafür hin.
Wichtige Tankstellen am Wege
Dank Burgl, sicher durch das Fortstraßenlabyrinth
das Fernziel im Blick





aber dann...
...gab es kein Weiterkommen mehr!!


Neuling in der Gitschenrunde ...

Verständlich , daß wir hungrig und müde passend zur Mittagszeit bei der Alm eine Rast einlegten. Allerdings war es hier so angenehm und entspannend, daß keiner mehr ein Verlangen nach weiteren Anstrengungen verspürte. Also blieben wir hier und hatten einen richtig tollen Sonntag.
Die Abfahrt  war dann auch noch recht kurzweilig über die Großstahlhöfe , Eggemann nach St. Martin und nach Hause. Insgesamt 1220 hm und 22 Km.
Mit dabei: Burgl, Christine, Brigitte und Paul, Daniela und i.







Andi hat unsere geplante Tour umgekehrt durchgezogen, auf der Pirchhütte kamen wir alle wieder zusammen. Empfehlenswerter für Nachahmer ist diese Route von Mühlwald nach Weißenbach, weil besser fahrbar
insgeamt 26km  Hm 1150

Montag, 4. Juli 2011

Übers Nevesjoch von Luttach nach Lappach..mitn Radl

Heute haben wir erneut eine Kombitour gemacht. Zunächst trafen wir uns zum Kaffe in Luttach und schon gings los. Über die Haupstraße nach Weißenbach bis zum Talende ( 7 km) , dann der Forststraße folgend hinauf bis zur GÖGEALM auf 2000mt. Recht anstrengend, weil steil...


1 Rast bei der Sportbar in Weißenbach
Gögealm

nur nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt möglich

  Bei der Alm gibt es eine Materialseilbahn hinauf zur Chemnitzerhütte. Da wir mit dem Hüttenwirt gesprochen hatten, durften wir die Räder damit hochschicken, so waren die 400 hm eine willkkommene Abwechslung zum anstrengenden Treten!



der Aufstieg ohne Rad...

....und mit Rad

  Oben wartete eine warme Stube und ein herzhaftes Mittagessen auf uns. Die Httenleute sind sehr freundlich und aufmerksam.
Gut gegen Kälte: in Bewegung bleiben
.
Nach einer ausgiebigen Mittagpause gings mit dem Rad hinunter zum Neveser Stausee. Entgegen aller Wetterprognosen war es  recht kalt und ein unfreundlicher Wind blies uns um die Ohren Die Abfahrt ist nicht ganz einfach, erfordert Konzentration und gute Technik. Mich hats jedenfalls so richtig vom Rad geschmissen! Mit ein paar Blessuren sind wir durch Lappach Mühlwald hinaus nach Mühlen, wo uns Daniela mit einem selbstgemachten Apfelstrudl und Kaffe verwöhnte.
Die letzten Km von Sand in Taufers zurück nach Hause sind immer eine lästige Draufgabe. Nach 52 Km und 1650 hm waren wir wieder zurück in St.Johann.

Mit dabei: Burgl, Hermann, Daniela und Otmar, Andy und i. Zu Fuss kam uns Walli auf die Hütte entgegen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Mit Rad und zu Fuß auf den Reisnock in Mühlwald

Der Reisnock 2663mt  ist ein besonders schöner Aussichtsberg in Mühlwald.



Start bei Nieselregen
Opfer des Unwetters vor 1 Woche
Radler willkommen!!
obere Obergasseralm
 Und das Besondere daran ist, man kann mehr als die Hälfte des anstrengenden und steilen Aufstiegs bequem umradeln!Das wollte ich testen . So startete ich bei der Sportbar in Mühlwald ,nach fast 8 km Forststraße  erreichte ich die obere Obergasseralm .
Die weiteren 500 hm sind kurzweilig,  da sich eine unglaublich schöne Bergwelt darbietet. Ganze Hänge voll blühender Alpenrosen, bunt blühende Almwiesen und eine wunderbare Fernsicht lassen einem das Herz vor Freude weit werden
unser Ziel vor Augen
die Sonne kämpft sich durch
Seefeldsee
immer wieder ein Erlebnis

er brachte uns sicher zum Ziel

.
Nach 2 Stunden erreichten wir bei Sonnenschein den Gipfl,  jede Gitsche bekam einen ordentlichen Gipfelkuß von Otmar und Milla Erich zur Belohnung !
Nach einer ausgedehnten Rast ging es den Aufstiegsweg wieder zurück, zur Obergasseralm. Dort wartete mein Rad und Andi auf mich,  während die anderen den steilen Weg ,immerhin 800 hm, zufuß zu bewältigen hatten , düsten wir die lange Forststraße talwärts.
In der Sportbar trafen wir alle zusammen und ließen diesen schönen Sommertag mit einigen Bierchen ausklingen .
 .

Mit dem Rad eine knieschonende Gipfeltour.Insgesamt 1400 hm
Mit dabei :Milla-Erich, Otmar u Daniela, Walli ,Christine und i

Samstag, 25. Juni 2011

Tschögglbergtour ohne mi

stoanernen Mandlen

Grauvieh- meine Lieblingskuh..


Donnerbuschen...


 edle Blondine
An einem der seltenen Sonnentage im Juni . Wunderschöne Bilder einer eindrucksvollen Tour auf demTschögglberg

Andi allein , 1750 hm , 50 km

Mittwoch, 22. Juni 2011

auf den Speickboden

Heute wollten Daniela und ich mit den Rädern aufs Treier Albl.Ein lohnendes Ziel im Sommer genauso wie im Winter ,auf dem Speickboden. Wir starteten in Sand in Taufers bei schönem Wetter und fuhren den  Radweg entlang nach Luttach. Dann Richtung Weißenbach , ein Stück der alten Straße folgend bis ein elendslanger Forstweg beginnt. Bei sehr schwülen Temperaturen plagten wir uns Kuve um Kuve ganze 9 KM bergauf
warten auf mich ...
und weiter gehts
keine blieben in der Pfanne übrig!

 Nach 900 hm waren wir am Ziel, die Alm leider verschlossen. Zum Glück fanden wir Unterschlupf im Bergrestaurant, denn ein plötzlich auftretender Wetterumschwung brachte Wind, stürmischen Regen und Schauer, In kürzester Zeit kühlte es empfindlich ab und wir waren mehr als froh, im Warmen zu sitzen! Eine   ordentliche Nudelpfanne gabs auch und  so warteten wir das Unwetter ab, fuhren dann über den Forstweg talwärts.Nach dem starken Regen eine recht schlammige Angelegenheit, aber wir hatten großen Spaß dabei!

Haupsache unterwegs

mit dabei Otmar  und Daniela, Erich, Andi und I