Donnerstag, 22. November 2018

Noch drehen sich die Räder

Sapperlott!! Der Zeit immer weit voraus
Nein! Auf keinen Fall! Soweit sind wir noch nicht!
Erstmal ein Rückblick auf einen fortdauernden Herbst

Letztes etwas schreibfaul, möchte ich das werte Publikum in Form dieser Retrospective am Laufenden halten und nachweisen daß die Berggamsler auch den ganzen Herbst hindurch recht aktiv waren, nur eben nicht immer gewohnt gemeinsam, sondern, geografisch bedingt, eben  öfter mal  in Ost und West auf getrennten Wegen unterwegs.

Myself with my mashine

Am Scheibenberg ober Vahrn

Bei der Zirmaitalm

Blick zur arg geschrumpften Gletscherwelt der Ahrntaler Berge

Jes! I am Brigitte

Letzte Ost/West Ausfahrt im Montiggler Wald

Nach dem großen Unwetter
am Tauernweg

Großer Gamsntreff in Walten

Bilanzkonferenz und Zukunftsaussichten

In memoriam: die Tische sind hier oben  schon hochgeklappt

Die Saison geht in die Verlängerung

Alles noch im grünen Bereich 


Westmänner unter sich


Immer zu einem Späßchen bereit

Den letzten Trail des Jahres noch vor sich

Der Winter ist hier noch weit entfernt

Im Westen noch im Rudel unterwegs

Im Osten zieht nur einer noch einsam seine Spur


Aber auch hier ist noch einiges möglich:
am Schönberg 2240m

Nur den Proviant muss man sich jetzt halt selber mitnehmen

Winterbiken hat seinen Reiz! 
Am 21. Nov am Schaufler 2270m

Für das nächste Gamsnfest wurde schon eingekellert


Habt eine schöne Zeit im Advent und einen reibungslosen Umstieg vom Bike auf die Ski!

Bis bald auf den hoffentlich bald weissen Hängen unserer geliebten Berge.


Sonntag, 14. Oktober 2018

Hoch hinaus

 Herbstausflug auf die Plose

Eine zweigeteilte Tour bei herrlichstem Herbstwetter.  Erst verwinkelt und rampenreich hinauf aus der Stadt nach St.Andrä, dann kurze Pause im Lift und ober der Baumgrenze weiter zum Gipfel.
Dortoben am Hausberg der Brixner stand einst eine Natokaserne mitsamt Hubschrauberlandeplatz, heute sind nur mehr Ruinen übrig, aber das 360* Panorama ist geblieben. Man fühlt sich in der Mitte Südtirols mit freiem Blick in alle Himmelsrichtungen.
Die folgende Abfahrt über Leonardikreuz und Plosescharte ist nur etwas für hartgesottene Trailbiker mit absoluter Bikebeherrschung, besser man lässt die Vernunft walten und bugsiert sein Carbonlroß handzahm bei Fuß gen Tal.
Auch nach der Ochsenalm, erst am Panoramaweg,  anschließend entlang des giftigen 4er Trails bleibt es spannend, obwohl, es da ja noch gemäßigtere Möglichkeiten gäbe die insgesamt 1900Hm zurück in die Stadt zu vernichten, aber "älter werden wir erst später"





Start am üblichen Treffpunkt in der Mitte


Kaum aus der Stadt raus, schon am Trail

Immer höher

Paul jabst sich Richtung Gipfelstrudel

Die Samstagsbiker

Am höchsten Punkt im Brixner Gemeindegebiet

Gipfelfoto: Vorfreude auf die "Hetz" 


Hier beginnt der Höllenritt zurück in die Stadt

Anfangs noch zahm...

...aber bald wirds hautig

Aber wir Mädels bringen die Männer zum staunen

Wer weiter hinten fährt, hat umso mehr Publikum

Das hat Stil!

Zwischenstop: Ochsenalm
Die Samstagsbiker Martin, Cloney, Edith+Roland, Maria +Hermann, Brigitte+Paul, Andy+i
1200hm, 1950tm; 30km

Sonntag, 7. Oktober 2018

Oktoberbikerfest

Über den Lenker geschaut---ein Wochenrückblick  

Unsere BikeGirls auf Herbstbikereise bei Barbara und Martin auf Kreta und wir Daheimgebliebenen auf uns selbst gestellt: was blieb uns da anderes übrig als uns irgendwie abzulenken um die gefühlte Verlassenheit  zu überwinden?
Also am besten das Restrudel um sich scharen und ab auf den Trail!
Weil aber unter der Woche doch der eine oder andere auch abseits vom Bike einer Beschäftigung nachgeht, nutzten wir unsere zweisame Herbsturlaubswoche auch noch zu einer Stipvisite am bergradlmäßig relativ unbekannten Iseosee um zwischendurch auch einmal ein wenig Neuland zu erkunden.



Die Gitschn bei den Hellenen auf der Insel...










...und wir zu Besuch bei den Besten (Trailboys) im Westen
In medias res!! Eine privat- guided- tour mit dem notorischen Samstagfahrer aus Midtown Meran über Sprachgrenzen hinweg am langen Weg um den Laugen


CO2 neutral ins Ultental

Aufgestaute M+EPower beim Start am Stausee

Im bosc dell' ors
irgendwo im nobody-knows  Val di Non

Er kennt hier die verstecketen Wege von geschlossener Alm diesseits
zu malga chiusa jenseits der Sprachengrenze

Nur wir und der Herrgott in dieser gottverlassenen Gegend

Vom Ultental zu den DeutschnonsbergerAlmen (Spitzen-Castrin-Laureiner-BrezerAlm)
nachU.l.F.i.Walde, übern Gampenpass und Lana nach Meran mit Guide Hermann C. 1500hm; 60km.


Was für ein Sonntag!!
Endlich zeigt uns The-this-week-lonely-boy-Paul seine geheimen Trails am Meraner Hausberg
Die Männer und ich:  Piffing-Missenstein-Kesselberg

Heute alle nur für mich: am Weg zu den Mittagsknödeln am Mittager

Trailspass uphill...

...und downhill: und dies ohne Fangnetz 
Der Local und seine Gäste am Kreuzjöchl



Sundowner am Fragsburger Berg,
nach reichlich Greither Bier
Von Meran erst auf Schleichwegen in die Naiv, dann mühelos bis hinauf in luftige Höhen, anschliessend den ganzen Tag nur noch Trails, Trails, Trails: via Missensteinjoch- Mittager-MaiserAlm-Hafling hinunter bis zum Schießstand in Obermais. (1000hm; 2000tm; 35km)



Auf Fortbildung am Lago incognito
Unser most- wanted- biketarget zu Beginn oder gegen Ende der Bikesaison ist und bleibt wohl der Gardasee, aber es gibt da noch den kleinen vergessenen Bruder weiter südlich, für uns bislang aber noch ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Gedacht ist halb getan: die Zeit war gekommen um zu erfahren ob es jenseits vom Lago noch unerforschte Weiten in der Bikegalaxy geben könnte.
Lago di Iseo. der viertgrößte der oberitalienischen Seen, zwischen Brescia und Bergamo am Rande der Poebene zwischen dem Weinbaugebiet Franciacorte im Süden und der Val Camonica im Norden gelegen, geografisch durchaus mit dem großen Bruder zu vergleichen, nur eben eine Dimension kleiner und südlicher.
Die doch schon ernsthaften Berge am Nordufer sind mit denen rund um Riva und Torbole durchaus zu vergleichen, nur fehlt für den Biker jegliche Hintergrundinformation vor Ort und  auch intensives Quellenstudium on- und offline fördert nicht viel Brauchbares zu Tage.
Immerhin zwei Touren sind dort scheinbar einem breiteren Publikum durchaus bekannt und wurden von uns auch gleich in Augenschein genommen, der Rest der Expedition blieb unserem Gespür für den Trail vorbehalten.


Clusane am Südende des Sees: ein idealer Ausgangspunkt

Der See hat eine Insel, die Insel hat einen Berg:
dieser war unser 1. Ziel: Monte Isola 
Zuerst rund um die Insel....



..dann hinauf zu den Patres am höchsten Punkt...

...mit Blick zum See nach allen Seiten

Einen pfiffigen Trail wieder hinunter zum Ufer
 haben wir auch gefunden (perfect beginning)



Topziel Nummer 2: zum Cousin des Tremalzo:
die selbe never ending story: vom Ufer aus ganze 1900hm Bergfahrt


Kurz unterm Gipfel und auch noch geöffnet:
Bikermagen was brauchst du mehr? Rifugio Almici 
Mit dem Bike on the Top of Alpi Bresciane



Monte Giuglielmo (vulgo "Gölem")

Schon alleine dieser Berg bei so einem Wetter
 war die ganze Reise hierher wert

Der Blick reicht vom Montblanc über Bernina,
 Ortler, Adamello bis zu den Dolomiten

Die Touen am Südufer des Sees sind lieblich-hügelig mit stetem Lagoblick
und abseits der seenahen Dörfer ein Refugium für Freunde der Einsamkeit

Viel Platz für wenig Gäste

In der Franciacorta

Lagofeeling par exellence


Wettergrenzgang nach IBK

Was für ein Kontrast: Gestern noch zweisam die Abendsonne am See genossen und heute mit der Truppe dem Föhnwind an die Nordseite der Alpen gefolgt um dem nahenden Mittelmeertief zu entfliehen: das nenn ich flexible biking!

No risk, no fun: der Ausflug hat sich allemal gelohnt: wettermäßig aber auch spassmäßig: zuerst ein netter knackiger Anstieg vom NattererSee über Kreith zur gleichnamigen Alm und dann ein heftiges Späßchen am "wild and rough trail" hinunter nach Götzens.


Trotz Köstenfeuer ein etwas unterkühltes Mittagspäuschen
auf der KreitherAlm

Innschbruccckkk, du schöne Alpenbikerstadt!

Alex, das Wurzelmännchen

Paul im artificial rockgarden

Cloney brettert die Bretter hinunter ins Ziel

Bei der Talstation: Aus, Ende, finito!
Abschluss einer richtig langen "settimana in bici"
Danke allen Mittretern für die grossartige "compania"während dieser Radlwoche im Herbst