Dienstag, 15. August 2017

"Feirer"tage im Ahrntal

Stell euch vor Daniela feiert Geburtstag und alle Gamsn kommen...

....das bedeutet dann erstmal biken, dann ordentlich feiern, und wieder biken: wer schafft denn sowas? Die Berggamsn allemal!

Westgamsn-Quartier im Fuchsstall
Die Tour vor dem Fest:
Mit großem Aufgebot von Mühlwald über zwei Jöcher  ins Weissenbach (1300hm und 38km)

Ziemlich lang und steil aus den Tiefen des Mühlwalder Tales...
...zur Foreralm...

Rast nach 1000hm am Stück
Die Pfunderer Berge stets im Blick...

...dann 100hm VSS...

...zum Wurmtaler Joch....

...und weiter zum Gornerjoch...
...dann am "walschen Weg"...


...hinunter ins Weissenbach

Ein kapitaler Fuhrpark

Die Pirchhütte voll in Beschlag

Das Fest des Jahres: 
Danielas 50er Feier "außern Klopf"

Einmarsch der Gamsn-Truppe

Das Geburtstagskind im Mittelpunkt der Gruppe

Die Böcke und das Geislein

Nach der Dancing-Star-Show

Die Tour danach:
Mit ziemlich ausgedünnter Mannschaft, schweren Beinen und strapaziertem Entgiftungsorgan zur Tauernalm  "zahinterscht in Toule" (nüchterne 700hm; 19km)


Am Panoramaweg dem Dreiherrner entgegen

"Precis lagom" für diesen Tag danach

Während einige in der Hütte dann regelrecht zusammenbrechen...

..geht das Gefeire vor der Hütte munter weiter.

Aber die holprige Abfahrt am Tauernweg...

.....lässt den Geist dann wieder erwachen

Die Feiertagsrunde zum Hochunserfrauentag
war dann tatsächlich ziemlich weiblich geprägt, aber sittlich gefestigt durch die Begleitung seitens unseres Altbocks, der uns hohen Frauen an diesem Tag entlang der 4-Bäche-Tour hoch über St.Jakob und St.Peter stets zu Diensten war.  (1100hm; 33km)


Die NeoFünfzigerin nimmts gelassen

Heuliegen nach dem Anstieg beim Steinerbach

Auf der Grillplatte

Kalinka, Kalinka, kala

Die Moni wills wissen: voll aufgeschützt in Richtung S2

Fordernder Downer bis zum Talboden von St.Peter

Noch lange wird uns dieses ereignisreiche lange Wochenende im Kreise so vieler Radlerfreunde aus Nah und Fern in Erinnerung bleiben.
Unser besonderer Dank gilt Daniela und ihrer Familie für die Einladung zu diesem Megaevent. Wir wünschen uns noch viele tolle Touren mit Ihr in unserer Mitte. 
Hoch soll sie leben!



Montag, 31. Juli 2017

Fjällcyklister

Bikeriese nach Jämtland /Schweden

Nachdem unsere Lofotenreise im vorigen Jahr ein voller Erfolg war, wollten wir heuer nachlegen und diesmal  im schwedischen Gebirge die Trails auf eigene Faust erkunden.
Es bedurfte einiger Vorbereitungen und Vorkenntnisse um die Logistik einer solchen Erkundungsreise zu bewältigen.
Aber gleich vorweg: der Plan war gut und die Ausführung durch viele glückliche Umstände und einiger richtiger Ad-hoc- Entscheidungen durchwegs gelungen.
Nach dem bislang, laut schwedischer Presse, kältesten Juli seit 40 Jahren hatten wir unglaubliches Wetterglück, denn genau mit unserer Ankunft entwickelte sich ein Nordlandhoch, das fast die ganze Woche wetterbestimmend sein sollte.
Noch mehr Glück hatten wir mit der Zusammensetzung der Gruppe: entdeckungsfreudige erfahrene Biker zusammen mit anpassungsfähigen und motivierten Youngsters, wertvolle Unterstützung durch schwedische Freunde vor Ort, und unkomplizierte, taffe Bikergirls: eine ungewöhnliche, aber perfekt harmonierende buntgemischte Truppe mit dem einen Ziel: Bikespaß im Neuland.


Die Logistik:

Mit 7 Biketaschen von Linate nach Stockholm

Mit Minibus und Anhänger von Uppsala 550 km nordwärts

Unsere lokalen Mitorganisatoren

Eine Tagesreise von Uppsala nach Åre
Wenig Verkehr, stundenlang geradeaus...



...bis endlich wieder die Berge am Horizont erscheinen


Einpacken, auspacken, umpacken

..und nach einer Woche
wieder mit dem ganzen "Grempel" zum Flughafen 


Die Gegend



Unendlich viele Seen



Unendlilch weit der Blick von oben

Oberhalb der Waldgrenze nur Steine und Flechten




Unterhalb nur schütterer Zwergbirkenwald


Viele Flüße...

..und immer wieder diese Bäche

Die Berge ab 1500m  vergletschert

Die Sonne geht erst um 23h unter


Finster wird es nie


Viel Sumpf und feuchte Stellen

Nicht immer sind Brücken vorhanden 

Wasser überall

Grenzenlos weit der Himmel und die Landschaft

Lange Wege zum Berg

Menschenleere Gegend

Rentierherden

Scheue Tiere

Knifflige Hindernisse...

....aber gute Fischgründe

Ältere und...

neuere Sommerhäuser


Landschaft zum Entspannen 


Im Winter ein Langlaufparadies

Die Unterkünfte



Selmas Hausboot in Uppsala

Edles Frühstück im...

...gemütlichen B&B in Åre

Sylarna Berghütte


Abenstimmung vor der Fjällstation

Månsåsen...

...Übernachten im Heimatmuseum

Helags Berghütte mit Sauna...

...und nordischer Hüttenromantik...

...stets mit reichhaltigem Frühstück

Nobles Fjällhotel in Bruksvallarna

Letzte Nacht im Jumbo Stay am Flughafen Arlanda

Danielas Einzelzimmer

Ein Bierchem Im Cockpit

Die Trails:

1. Im Åre-Bike-Park.
Bei Schönwetter ein Traum!! Ein perfekter, riesiger Bikepark für alle Geschmäcker.
Im oberen Teil steinig und schroff im unteren Teil weich und wurzelig, teils maschinell gemachte Wege, teils Naturtrails in allen Schwierigkeitsgraden, tadellos ausgeschildert und klassifiziert.
Mit hervorragender Infrastruktur ( 20 Abfahrten, 5 Bikelifte und eine Seilbahn, Bikeverleih mit Topbikes) und alles eingebettet in eine großartige Landschaft.

DH-Bikes und Ausrüstung soeben ausgeliehen

Die Bergstation auf 1250m


Einmalig: einen solcher Weitblick am Bike gibts nur hier

Allein schon dieser Tag hier war die weite Reise wert

Mutporobe

Die schwarze Piste

Hier wird auch um diese Zeit noch Ski gefahren

No risk no fun

Warten auf die nächste Bahnfahrt nach oben

Aprebike am Bahnhof

Mit Peter direkt aus dem Zug auf die Piste

10h abends!!
Entspannung pur: unsere Räder sind angekommen und zusammengebaut

2. Im Fjäll
Das schwedische Gebirge ist nicht besonders hoch aber weitgestreckt und menschenleer. Biken dort ist so ganz anders als unser gewohntes Alpinbiken, aber nicht minder anstrengend und besonders mental eine Herausvorderung.
Die Trails: nie steil, aber entweder steinig und voller Hindernisse oder sumpfig,  mit sog. "spånger"
(schmalen Holzstegen) durchsetzt und vor allem eines: sehr lange und zeitaufwändig.
Wir mussten uns erst so langsam an diese gänzlich ungewohnten Gegebenheiten anpassen und haben auch einiges an Lehrgeld bezahlt.

Zu Beginn wird noch geschoben...

....am Ende der Tour fast immer gefahren

Einer der immer und überall fährt...

..und dabei noch Spergamenten macht 
...jede Steigung packt...



und keinen Sumpf auslässt

Spannende Spånger

Ständig ist die volle Aufmerksamkeit gefragt...

...sonst gerät man schnell aus der Spur 
Solche Abschnitte im Sattel zu bewältigen kostet Körner



Biker und Wanderer friedlich gemeinsam unterwegs

Jeder fährt wo er sichs zutraut....

...und jeder sucht die Ideallinie

..denn abseits davon lauert der Gatsch

Dieses Hindernis erwies sich als unüberwindlich

Spångensdrottningen

Keine Angst vor nassen Füßen

Birkenwaldslalom

Pleiten, Pech und Pannen



Zwischendurchwäsche

Da blieb kein Socke trocken

...und kein Bein blieb rein

Jetz ist genug: nach 9 Std. am Trail

Zu forscher Fahrstil zahlte sich nicht aus:
Operation am zerbrochenen Schaltwerk

Geschienter Umwerfer


Blockierte Bremsen

Gerissener Schaltkabel

Die Truppe


Sylarna

Unser Mann vor Ort: Örjan...

...der Wandersmann

Bernie hat immer Spaß

Die Zocker


In der Minderzahl, aber stark genug..

Der Fangnix-Fischer

Die Chillenen

Vor dem Heimatmuseum

Bei der FeldjägerHütte

Storulvån

Abschied vom Fjäll in Bruksvallarna

Abendstimmung bei Sylarna


Vor der großen Tour beim Helags

Le chef de cuisine

Bunt im grünen Einerlei

Benno und der spätberufene Peter

Versumpfter Hermann

Die steife Tanne und die krumme Birke


Besuch bei Örjans Bruder im Sommerhaus

Abendroter Bernie in den Strassen von Uppsala

Ein kapitaler Schnappschuss

Relaxt nach dem Wiederauftauchen der Bikes

Soviel Wasser. Wo bleibt das Öl?

Verschnaufpause irgendwo im Nirgendwo

Gamla gubbar



Fjällwanderer

Biker treffen Wanderer

Der Fährtenleser

Javisst! Den här cykelsemester var jettekul!

Ja, eine wirklich gelungene Reise in ein so gänzlich anderes Bikerevier, nicht nur geografisch weit von unserem gewohnten Gelände in den heimischen Alpen entfernt, allemal eine solch weite Anfahrt wert  und jedem abenteuerlustigen Fernwehbiker sehr zu empfehlen.

Ein besonderer Dank gilt Örjan&Silvie, ohne deren tatkräftige Unterstützung eine solch aufwändige Organisation nicht zu schaffen gewesen wäre.

Aus dem Süden mit dabei: Hermann+Bernie, Daniela, Martin, Benno+Peter, Andy+i