Berggams goes Schweiz
Mönch, Eiger, Jungfrau und das Matterhorn: die wohl berühmtesten Berge der Alpen.
Wie nah kommt man diesen Giganten im Hochgebirge mit dem Bike? Wie sind die Trails an ihren Flanken? Wie dorthin gelangen ohne gleich sein ganzes Sparbuch in Rauch aufgehen zu lassen?
Alles Fragen aus denen es galt durch intensive Tüftelei an langen Winterabenden ein Wochenprogramm für abenteuerliche BikeGamsn zusammenzubasteln.
Herausgekommen ist eine Bikereise der Sonderklasse ins Zentrum der Schweizer Alpen
Das Tulpenhaus
Eine holländische Bleibe im Zentrum von
Fiesch mitten in Goms im Oberwallis. Die perfekte Basis für die Erkundung der umliegenden Bergwelt. Das Konzept war ebenso einfach wie effektiv: jeder kocht für jeden einmal während der Woche und ist dann nur noch Gast für den Rest der Woche. Einzige Klausel: nicht alle Tage Nudel! Diese Abmachung hat einerseits wahre kulinarische Meisterleistungen zu Tage gebracht, andererseits für reichlich Kalorienüberschuss gesorgt.
Diese täglichen gemeinsamern "mangiate" waren jedenfalls meist die "Hetz" des Tages nach den mehr oder minder anstrengenden Bikeausflügen.
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Das Tulpenhaus |
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Der Hilfskoch |
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Irgendwer wattet immer
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Flagge zeigen |
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Der tägliche Start in den Tag |
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Gartengrillfest |
Ba di Lüit: Die Walliser und ihre Berge
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Das Oberwallis: eine radlerfreundliche Gegend |
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Ursprüngliche Gastfreundschaft |
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Das obere Gomser Tal |
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Sie singen gern, die Walliser |
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Jedes Dorf, ein Museum |
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Überall Hütten und Schweizer Fahnen |
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Adrett hergerichtet
aber kaum noch landwirtschaftlich genutzt |
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Die Galminhornhütte |
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Hüttendorf ober Zermatt |
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Nahe beisammen: alte und neue Alpenwelt... |
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...alles trifft sich in Zermatt |
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Vom armen Bergdorf zum mondänen Nobelort |
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Abseits davon die Ruhe unter den Eisgiganten |
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Fast gleichzeitig und am selben Ort
Schneeschmelze und Bergblühte auf den Walliser Pässen |
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Hier am Griespass... |
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... am Grimselpass |
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...und am Saflischpass |
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Auch am Aletsch... |
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...und am Matterhorn |
Zu den Superstars unter den Alpenbergen
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Die Gamsnmadln am längsten Alpengletscher |
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Der Aletschgletscher mit dem Mönch
und dem Jungfraujoch im Hintergrund |
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Ein Hoch auf uns |
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Obwohl er ständig kleiner wird,
immer noch ein mächtiger Bursche
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Die beste Location für einen edlen Tropfen |
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Am FiescherGletscher unterm Finsteraarhorn |
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Südtirol trifft Glarnerland unterm Monte Rosa |
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Abfahrt mit Blick zum Gornergletscher |
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Unstandesgemäß aber lässig:
Im "Huderleibele" unterm Hörnli |
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Vis a vis der MatterhornNordwand |
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Das Horn und die Buben |
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Das Horn und die Mädels |
Sightseeing war die eine Sache, Trailbiken die andere, für die wir diese Reise in die Schweizer Berge gebucht hatten.
Sieben Tage, sieben Touren, so war es ausgemacht, in der Annahme das Wetter würde unter der Woche schon irgendwann für eine (un)gewollte Unterbrechung sorgen, aber nichts da: Pauls Wetterbericht war stets eindeutig: Sonne und Wärme jeden Tag, demgemäß reihte sich eine Spitzentour an die anderen zu einem ganz schön kompakten Tourenprogramm.
Pausen und Relax gabs höchstens zwischendurch beim Picnic auf den Pässen und Hütten, oder manchmal abends nach der Tour im Waldschwimmbad und natürlich bei den schon erwähnten täglichen Gourmetgaladinner im Tulpenhaus.
Die Touren im Wallis
Mittels mal mehr, mal weniger Aufstiegshilfe durch die Schweizer Bergbahneninfrastruktur und diverser "Eigenshuttelungen" zu den Ausgangspunkten auf den Walliser Bergpässen war der Tourencharakter in Summe eindeutig eher abschüssig, obwohl die Anstiege zwischendurch nicht "ohne" waren. Die Schwierigkeitsgrade der Trails waren sehr unterschiedlich, aber oft auch durch die schiere Länge nicht zu unterschätzen. Typisch fürs Hochgebirge, war ein schwindelfreies Velo durchaus von Vorteil.
Zur Galminhornhütte
(1100hm/26km)
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Langer Aufstieg |
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Von oben zur Hütte |
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Dank InsiderTip coolen Trail ins Tal gefunden |
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Radio Edith |
Vom Bettmerhorn zum Aletschgletscher
mit Hausbergtrail nach Fiesch
(600hm; 1600tm)
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Wir schaffen das |
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Durch den TälliTunnel zum Gletscher |
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Am Stoneman Glaciarica unterwegs |
Vom Matterhorn zum Hotel du Trift
(1000hm; 1500tm)
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450hm VSS |
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Am Höhenweg |
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Unsere Tulpenhaus-Haubenköche |
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Mit Schwung in die Kurve |
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Trail mit Aussicht |
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Zum Hotel du Trift |
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Sturzflug hinunter nach Zermatt |
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Bald unten |
Vom Grimselpass zum Gämschfax
(500hm; 1200tm)
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Start auf der Passhöhe |
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Alter Saumerweg.. |
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..ohne viel Höhenverlust... |
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....stundenlang unterwegs |
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Mit lädiertem Fuß unterwegs |
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Pause mit Jause vor der Sause |
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Und schon wieder.... |
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...ein Traumtrail ins Tal |
Saflischpass
(1250hm; 1800tm)
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Der lange Weg |
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Perfekter Rastplatz |
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Nein kein Gletscher, nur ein großes Schneefeld... |
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...davon gabs mehrere |
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Die Vorhut hats bald geschafft |
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Entspannung am Saflischpass |
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Denen gefällts auch hier oben... |
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...perfekt zweifarbige Walliser Bergziegen |
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"Pasch af mi au, gel Großvoter" |
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Ausgleichssport |
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Zum Schluß ein Eis auf der Piazza in Brig |
Nufenen/Grießpass
(850hm/ 1800tm)
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Fahrverbot wegen Steinschlag |
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Erst kürzlich freigebuddelt |
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Der Gletscher als Stromproduzent |
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Hier verlassen wir für ein paar Stunden die Schweiz |
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Abfahrt nach Italien |
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Schön, aber hart im Nehmen: der Trail ins Val Formazza |
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"Shit, do missma jo wieder aui"
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Tiefster Punkt im Weiler Rialto |
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Als Zuckerle noch 500hm in der Mittagshitze hoch... |
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...zum Rifugio Maria Luisa |
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Nach der PolentaPause auf zur Schweizer Grenze am Passo San Giacomo
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Drei Länder, zwei Pässe und zwei Sprachen:
Erst vom Wallis in den Piemonte und hier Übergang ins Tessin |
Zum Abschluß nochmal hinauf zum Aletsch:
Diesmal zur Endmoräne über die Riederalp
(720hm; 1300tm)
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Diese Bahn nahm uns ausnahmsweise nicht mit hinauf |
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Bergstation Moosfluh trotzdem erreicht:
Finisher-Bierchen |
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Gruß an Roland Stauder,
dessen Stoneman-Idee sich immer weiter verbreitet |
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Letzter Blick zur Gletscherendmoräne mit dem Aletschwald
Einzigartig: der Wald überragt hier den Gletscher!
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Trotz verstauchtem Knöchel, gebrochenem Finger und Abschuß durch den Lkw auf der Autobahn mit reichlich Blechschaden eine gelungene Bikreise zu den wirklich Grossen der Alpen. Vor allem Dank unserer tollen Truppe, kaum zu toppen!
Soviel Spaß und Harmonie und Trailgaudi wird es so bald nicht mehr geben.
Aber man kann ja nie wissen. Danke an alle Velowalliser.
Bis zum nächsten Mal: keep on biking!