Ad hoc-Trip zu den Prealpi Vicentini
Eigentlich als zweisame Explorertour angedacht, waren dann doch einige Mittreter überraschenderweise von zu Hause abkömmlich um eine lange in der Schublade als unerledigte Unternehmung schlummernde neue Bikegegend zu erkunden.
Bisher unerledigt auch wegen der beschwerlichen Anreise bis hinter den Passubio und jenseits der Piccole Dolomiti, von uns aus 4 Stunden Fahrt allemal. Aber trotzdem unaufschiebbar , weil eben jetzt noch in der Vorsaison, vor daß die zahlreichen excursionisti aus der Vicentiner Gegend ihre Hausberge stürmen.
Ausgangspunkt war das Städtchen Schio und Basepoint der wunderschöne Podere La Torre inmitten eines großzügigen Parks am Rande der Stadt.
Bikeziele waren die beiden bekanntesten Berge der Gegend: der Frontberg Monte Cengio und der Aussichtsberg Monte Sommano, beides typische Voralpenberge mittlerer Höhe an deren Flanken sich unzählige, teils spektakuläre Trailvariationen verstecken. Wieder einmal kommt uns Biker die ehemalige Kriegsinfrastruktur zugute, denn man bewegt sich ständig auf alten Frontwegen und entlang von verfallenden Schützengräben.
Monte Cengio, der letzte Verteidigungsposten der Granatieri vor der Ebene im Süden, mit einem in den Felsen geschlagenen schwindelerregenden Wegverlauf direkt an der Bergkante mit zahlreichen Tunnels und Gallerien. Mit dem Bike wirklich nur außerhalb der Wandersaison und wenn möglich nicht am Wochenende zu empfehlen, sonst gibt´s Schelte von den selbsternannten Wärtern des heiligen Grals.
Und weils so schön war als Zugabe noch ein Gipfel am selben Tag: Sideway zum Monte Croce auf der anderen Talseite: + 350 lohnsame Höhenmeter zum Aussichtsberg mit anschließenden 1000 Tiefenmeter am schmalen Band, inclusive gefühlt ebenfalls tausend Spitzkehren: for experts only.
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Frühblüher am Wegesrand... |
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..überall im sonst trockenbraunen Gelände |
Fotoshooting mit vollem Einsatz
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Nur Geduld! |
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Von nun an gings bergab |
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Monte Croce |
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Seiltänzerinnen |
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Reichlich Trailtiefenmeter am Stück |