Vom Rosengarten zu den Pale di San Martino
Wenns läuft, dann lass es laufen! Derzeit haben wir wahrlich einen sagenhaften Lauf: ein Highlight jagt das nächste, wir kommen kaum noch nach, alles im Kopf zu verarbeiten. Diese zwei Traildays quer durch die südlichen Dolomiten jedenfalls werden im mehrjährigen Tourenbuch in der Top-ten-Liste an voderster Stelle platziert, besonders was die Länge und die Qualität der Singles anbelangt.
Idee, Planung, Vorbereitung, Truppenzusammensetzung, Durchführung: alles wie aus einem Guss; da gabs nicht die geringste Unpässlichkeit. Angenehm kurze Anreise durchs Eggental nach Welschnofen, als eines der zugänglichsten Eingangstore zum Weltnaturerbe. Bikelifte die uns die Monotonie langer Anstiege ersparten und uns so die Zeit zum Genuß der landschaftlich schönsten Streckenabschnitte freischaufelten, sagenhafte, einsame Abfahrten ohne genervte Wanderer bei perfektem Bikewetter ohne jede Überhitzungsgefahr.
Aber genug der Schwämerei, lassen wir einfach nur die Bilder sprechen, dann wird jeder verstehen warum wir diesmal gar so begeistert zurückgekommen sind.
1. Die Hinfahrt
Dieser Tag war ganz dem Sightseeing on bike gewidmet: wir genossen mit allen Sinnen die Fahrt um den Latemar, die Überschreitung des Altipiano di Lusia und die stete Annäherung zu den patagonisch anmutenden Pale di San Martino. Tagesziel und Schlafstätte war die urige Capanna Cervino oberhalb des Passo Rolle. (1100hm; 42km; 2 Lifte)
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Soviel soll von vorneherein klar gesagt werden:
Nur durch Liftunterstützung war diese Steckenführung überhaupt mögich |
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Oberhalb vom Karerpass zum Latemar |
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Supertrooper-trail
hinunter ins Val di Fassa |
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Hab Spaß mit meinem gelben Flitzer |
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Auf Halbweg oberhalb vom Passo Lusia:
Hinter uns der Rosengarten.... |
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...vor uns die Palagruppe |
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Sinkflug auf der "Luisenrampe" |
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Solche Aussichten lassen uns abheben |
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Lange Querfahrt auf gleicher Höhe vom "Luisnpass".... |
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...zur fabelhaft gelegenen Malga Bocche |
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Downhill nach Paneveggio |
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Durch die Val Venegia... |
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...zum Cimon della Pala (vulgo FitzRoy) |
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Bei der Baita Segantini |
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Abendstimmung |
2. Die Rückfahrt
Tags darauf galt es dann alle Konzentration den Trails zu widmen, die sich zahlenmäßig und auch fahrtechnisch nochmals deutlich steigerten. Soviele Kilometer Singletrail an einem Tag hab ich in meiner nun schon mehrjährigen Bikerkarriere noch nicht erlebt.
Auf neuen Wegen zurück zum Luisenpass inclusive Luisenrampe, diesmal aufwärts, dann bike-bergsteigend über die Forcella Pozzil am Endlostrail hinunter ins Val di Fiemme.
Gondelnd hinauf zum Passo Feudo und schon spät am Nachmittag über die Oberegger Trails, vorbei am KarerSee, zurück nach Welschnofen. (1150hm; 50km; 1 Lift)
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Aufbruch zur Rückfahrt |
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Die Palas im Morgenlicht |
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Die Glorreichen Sieben |
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Neuer Tag, neue Wege |
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Trailgretl souverän wie immer |
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Bergabbiggy mit vollem Einsatz |
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Vorsprung durch Technik |
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Reste vom weissen Riesen |
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Bergaufflow zur Forcella Pozzil |
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König Laurin und Prinzessin Margarethe |
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Der lange Weg zurück zum Rosengarten |
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Ein Prosit auf soviel Trailgaudi am Stück |
Mit dabei: Brigitte&Paul, Margareth&Paul, Carmensita ciclistica, Andy&I