Montag, 14. Oktober 2019

Verstehen sie Spaß?


Auf neuen Wegen im Vinschgau

Trotz der Fülle an schon bekannten und erprobten Wegen, hat uns der Vinschgau wieder einmal zwei neue Abfahrten allererster Güte beschert.
Der Spaß am Trail stand dieses Wochenende  eindeutig im Vordergrund, auch dadurch dass die Höhenmeter zugunsten der Tiefenmeter durch Aufstiegshilfen hintangehalten wurden.

Tag 1 war dem neugeshapten Barbarossatrail von der TarscherAlm herunter gewidmet. Es handelt sich dabei um einen kurvenreichen Flowtrail der zum Ballern einläd und gerade deswegen stets die volle Konzentration verlangt. Auf halbem Weg gen Talboden wechselt er dann unvermittelt Charakter und Namen, wird alsbald, jetzt plötzlich Rotbrunnenweg genannt, zur fahrtechnisch sehr anspruchsvollen, rüpelhaften S3-Mutprobe. Mit viel Glück und durch die spätsaisonal-fortgeschrittenen Fahrkünste der Gruppe haben alle dieses Abenteuer mehr oder minder heil überstanden und alle haben mehr oder minder ihren Spaß am Trail genossen.

Eine überraschend große Zahl an Trailgamsn
 sind dem Ruf in den Vinschgau gefolgt
Vom Lift direkt zur Mittagspause


Ganz entspanntes Warten auf die Knödelfreuden...
..und den Spaß der danach noch kommen soll 
Barbarossa!
Woher kommt der Name bloß?


Grippostad sei dank bin ich wieder dabei

Noch unversehrt

Ende der Gemütlichkeit

Tag 2 galt einem Geheimtip abseits des offiziellen Vinschger Bikewegenetzes, wieder mit reduzierter Uphill- Plackerei am Naturnser Nörderberg.
Von Aschbach gemütlich hinauf zur NaturnserAlm und von dort auf wirklich traumhafen Trails erst am Höhenweg zur niedlichen ZetnAlm und dann am 30er wunderbar fahrbar hinunter bis Höhe Platzgum, dort Einstieg in den unteren Teil des schon bekannten Ötzitrails mit Flowfinale bis zur Waldschenke in Naturns.
Eine der besseren Trailtouren des an TopTrails so reichen Vinschgaus, die sich mit den Klassikern durchaus messen kann.


700 Hm mühelos geschafft

Am Höhenweg von der Naturnser-zur ZetnAlm

Gentleman

Am Wurzelweg 
Eine sehr entspannte Location



Sich sammeln für den Rest des Weges

Ein lässiges Wegele

Einstieg in den Ötzitrail

Schöne Fahrt in der Herbstsonne

So verbringen Klauber ihre Pausentage

Auch nach der Zeitenwende in alter Frische

So kratzt man die Kurve

Es lebe der Flow

Sonntag, 6. Oktober 2019

Revival Day in Gherdeina

Zu Besuch beim Senoner...

...aber der war mit dem Kostner und dem Rungaldier schon in Sharm el Sheikh und so trafen sie den Rummelplatz im Weltnaturerbe ziemlich postsaisonal an, was den Bikern zwar die erschwindelte Bergfahrt wegen der bereits geschlossenen Aufstiegshilfen vermasselte, aber auf den Trails eine gänzlich freie Bahn ermöglichte.
Nach langer Abstinenz von so manchem Kerngruppenbiker war die Gamsenfreude um so größer als sie sich in Wolkenstein nach so langer Zeit endlich wieder in alter Frische zu einem gemeinsamen Biketoürchen trafen.
Wie immer gings ziemlich sofort in medias res, erbarmungslos steil via Danterciepes hinauf zum GrödnerJoch. Von dort über einen landschaftlich grandiosen und pippifeinen Singletrail bis hinunter nach Plan de Gralba, anschließend genauso steil-ist-geil wieder bergwärts bis zum SellaJoch.

Auf der Skipiste hinauf nach Danterciepes

Santa Cruz in Pole Position

Wiedersehen macht Freude

Easytrail vom GrödnerJoch

In the Dolomites

Schon wieder steil

Paulsner...

....Powergirls

Nordstau mit Auflockerungen im Süden


After Lunch
Nach der Pause in der  freundlichen SellaAlm warteten noch einige Steilstufen am Weg hinauf durch die Steinerne Stadt, übers SellaJoch zur ComiciHütte. Der tolle Ritt am S3-CiampinoiFreerideTrail sorgte dann noch für reichlich Adrenalin im Serumspiegel.
Ein wahrlich gelungener Revival in einer überraschend ruhigen Atmosphäre im Topspot der wunderbaren Dolomitenberge

Blick nach Oben


Hier kennt Hermann vom Winter her jeden noch so kleinen Hügel
Adrenalin-pumptrack



Unerschrocken wie eh und je

Paul läßt's krachen

Leider schon zu Ende

Zfriedn!

1250hm; 28km
Mit dabei: Margareth+Paul, Anita, Hermann, Martin, Andy wieder ohne mich





Donnerstag, 3. Oktober 2019

Auf den Schlern

59,999

Die beiden die als nächste die Schwelle zum Jahrzehnt der roaring sixties erreichen werden haben sich zum Vorglühen an einem ganz gewöhlichen Donnerstag zusammengetan, um einen der ihnen noch fehlenden bike-bigmountains endlich ins Tourenbuch einzutragen.
Die wunderschönen Bilder die sie mitgebracht haben möchte ich euch nicht vorenthalten, obwohl die Tour zum Nachfahren nicht unbedingt empfehlenswert ist, weil erstens verboten, zweitens um den Gipfel und der Hütte herum meist von Wanderern überlaufen und drittens weil sie eine sehr fortgeschrittene Bikebeherrschung verlangt, besonders die Abfahrt über den sog. Brügelsteig in Richtung Völs ist großteils auf Niveu S3 und zudem teilwiese ziemlich ausgesetzt.



Von den Compatscher Wiesen...

...quer über die Seiser Alm Richtung MahlknechtJoch...

..extrem steil...

..hinauf zum TierserAlpl...

...quer hinüber...

..bald nur noch schiebend /tragend durch die Felsen...

..hinauf zum Schlern...

...in grobem Gelände übers ganze Plateau  hinüber...

...zum vollkommen überlaufenen Schlernhaus

Verbotene aber wandererfreie Abfahrt, erst sanft..
..bis zur ersten Alm mit Blick zum Rosengarten



Bald volljährig und immer mit Vollgas

Der mittlere Abschnitt...

..des "Brügelsteiges"..

...ist grob aber harmlos,
die Abschnitte davor und danach sind aber umso giftiger.

Vorfeier mit Kalbshaxe bei der TuffAlm

Zum Schluß vorbei am VölserWeiher mit Schlernblick
..bis zum nächsten X


 1350hm; 35km; Paul; Andy

Montag, 30. September 2019

Nachsommer

Herbstausflug zu den Gitschbergtrails

Die schönste Jahreszeit ist nun definitiv vorbei, aber die Bikesaison noch nicht. Bleibt man nur eine Stufe tiefer, so ist noch lange nicht Schluß.
Ost trifft West am liebsten in der Mitte und so galt es eine neue Variante für schon erprobte Happytrails in der Brixner Umgebung zusammenzubasteln. Die Bergfahrt von Mühlbach über Vintl und Weitental hinauf zur Kiener Alm war dann auch Neuland und verlief ziemlich unspektakulär einem Teersträßchen folgend bis zur Einkehr auf 1750m,
Nach der Pause folgte ein toller Ritt auf uns schon bekannten, nicht zu unterschätzenden Wald- und Pilgerwegen über Meransen bis hinunter nach Mühlbach und wie immer wenn ein Trail erst mitten am Dorfplatz endet, herrrschte auch diesmal eine besondere Zufriedenheit in der Gruppe


Den Millino ganz locker hinter sich gebracht

Auf solchen Strecken kommt auch die zwischenmenschliche Komunikation nicht zu kurz

So machts auch ohne Motor noch genausoviel Spaß

Auch wieder einmal dabei

Hemdsärmelig unterwegs


Treppentrauma überwunden

 So lächelt jemand,
der den Sommer noch vor sich hat.

let it roll 



Einer unserer meistbesuchten Afterbikestops
 1100hm; 28km mit Anita&Alex, Brigitte&Paul, Hermann und Andy ohne mich