Montag, 18. März 2019

Zweigleisig unterwegs

Vårwinter

Frei übersetzt: Irgendwo zwischen Spätwinter und Vorfrühling oder anders gesagt: nicht mehr ganz Winter, aber auch noch nicht richtig Frühling. So nennt man jenseits der Ostsee diese Jahreszeit.
Wiederum anders übersetzt müsste es in unserer Sportlersprache soviel heißen wie: "noch ein bißchen Skifahren aber auch schon versuchen mit dem Bike durchzukommen". Die Grenze dazwischen liegt derzeit auf einer Meereshöhe von ca. 1000m: darunter ist das Bike das Gerät der Wahl, darüberhinaus sind die Bretter mit Feller die vernünftigere Alternative. Die Kunst besteht also lediglich darin diese TausendMeterregel bei der Tourenwahl zu beherzigen: was andernfalls passiert, könnt ihr Euch anhand der folgenden Bilder unschwer ausmahlen:

Wenn man irgendwo noch Schnee erwischt,
dann gleich knöcheltief und von zweifelhafter Konsistenz



Feuchtigkeit in der Latschen folgt sogleich

Unterm Gantkofel: WegesrandBiken ist angesagt

Mit 5-10er Schuhwerk eine heikle Sache


Nur wenige Höhenmeter tiefer...

....läufts wieder tadellos

Denen machts so auch mehr Freude,
als noch  länger im Keller herumzustehen


Meiner bescheidenen Meinung nach
 machts derzeit so noch einen Tick mehr Spaß 

Hierbei ist der Abfahrtszeitpunkt die kritische Größe:
Im Anstieg noch gefroren, bei der Abfahrt schon leicht angetaut, Vulgo: Firn

Der Wind als abstrakter Bildhauer

Mit dem Sandner AVS in Villgraten

Jedem seine Spur, what a feeling...

Biker, ihr versäumt da was!

Grenzgang zwischen Süd- und Osttirol

Jenseits der Ostgrenze unseres Landes...

 ....und am gleichen Tag, aber jenseits der Südgrenze
Inzwischen aus Erfahrung klug,
  diesmal deutlich unter der Höhenbegrenzung.



Im Land des Bären vom Bondone
Perfekter Einkehrschwung zur heiligen Anna



Winter war gestern: der Zeit voraus

Zwischen Paganella und Bondone

Ob im Osten oder im Süden:
"Überall scheint die Sooonne"

Schnee hier nur noch weit im Norden:
Blick zum Weißhorn

Frühsaisonales Trailvergnügen...


...am Sopramonte von Trient

Bikeklettersteig...

...vom Soprasasso...

...bis hinunter in die Obstwiesen


Jedem sein Vergnügen: so solls sein! Ob diesseits oder jenseits, ob unterhalb oder oberhalb der Grenzlinien ist nur eine Frage der Vorlieben und überhaupt sind Grenzen und Linien sowieso ständig im Wandel. In diesem Sinne: welches Gleis ist nicht so wichtig, bloß immer die Spur halten!




Montag, 4. März 2019

Mit den Gitschn in Limone Piemonte

Auf Skiern in den Seealpen

Andi und der harte Kern der Zweiradtruppe hat den Winter bereits abgehakt, ich bin noch nicht ganz soweit, allzuschön es ist  noch mit den Bretteln in den Bergen unterwegs zu sein!
Unsere traditonelle Skireise mit Helli führte uns dieses Jahr nach Limone Piemonte, normalerweise eine schneesichere Ecke, aber dieses Jahr hat es da unten nur ein einziges Mal richtig geschneit .
Nun, für uns gabs gerade noch genug vom kostbaren Weiss und Helli brachte uns 7 Gitschen sicher hinauf auf die Piemonteser Gipfel: Monte Colombo, Monte Fascia, Rocca Abisso mit Cima Salauta.



Start von zuhause  frühmorgens um 02.15 ...

....um es noch auf den Monte Colomba zu schaffen!

Mit Liebe geführte  Unterkunft bei Limone: Agritur Agrifoglio ****

So brav folgen wir  nicht jedem Mann

aber Helli hats herausen

Stolz am Gipfel

Zfridene Frauen


Wohlverdienter Einkehrschwung

Höher gehts nicht mehr

 Lange Aufstiege in uriger Bergwelt

Nur steil ist geil

Niemand murrt...alle voll motiviert

Neue Spitzkehrentechnik:

...erst mal Rolle vorwärts, dann Hinterteil versetzen

..und wieder zurück in die Grundposition: so geht das

Ski am Rücken kann uns verzücken

Herausfordernde Abfahrten...von Firn oder Pulver aber  keine Spur

Fast wie in den heimischen Dolomiten, nur eben weiter weg.



Cima Salauta

Monte Fascia

 Skiwanderung im wahrsten Sinn des Wortes


Kaum zu glauben, was man in nur 4 Tagen alles schafft! Einen Danke an Helli und die Gitschen, 
Es ist jedesmal eine große Freude zusammen unterwegs zu sein! Der Termin fürs nächste Jahr steht schon fest. Save the date! Ziel wird noch bekanntgegeben.

Mit dabei : Helli, Burgl, Claudia, Christine, Daniela, Inge, Zenzi und i

Preludium

Vorsaisonale Probefahrt nach Jenesien



Währen wir Skimadln fern der Heimat auf der Suche nach dem letzten Schnee des Südens in den Seealpen auf Tour waren ( siehe späteren Bericht), legten die Biker einen kaptialen Frühstart  auf den Trail.
Wobei zweierlei spannende Fragen im Raum standen: wer hat wie gut den bikemäßigen Winterschlaf überstanden und was verspricht das brandneue Material für die kommende Saison?
Auch  potentielle Neuzugänge nutzten diese Versuchsfahrt auf den Bozner Sonnenberg um die Gamsngruppe einmal von innen kennenzulernen.
Die erste Rampe aus der Stadt zum Reichrieglerhof hinauf stellte schon gleich von vorne
herein klar, daß offensichtlich alle den Winterschlaf geschwänzt hatten, denn, -wenn auch mit dem Kinn auf der Lenkstange-, absteigen wollte so früh am Tag wirklich niemand. So kamen die Waden recht schnell auf Betriebstemperatur und die weitere Fahrt nach Glaning zur ersten Einkehrnotbremsung verlief ganz gemütlich in der Wärme der schon sehr starken Frühlingssonne.



Erweiterte Gruppe beim Locher 
Santa Anita hat technisch und modisch aufgerüstet



Nach dem Wildschweinbraten beim Locher auf Nobels gestaltete sich der erste Downer des Jahres ebenso unproblematisch wie der Anstieg am Vormittag.
"In medias res" scheint die beste Taktik zu sein, um nach der Winterpause nahtlos dort anzuknüpfen, wo man im Herbst aufgehört hat.
Direkt hinterm Gasthaus auf den Trail eingestiegen der sie erst wieder 1000 Meter tiefer bei Siebeneich  wieder ausgespuckt hat. Dazwischen lagen ein sanfter Beginn auf den Tschöggelberger Wiesen und ein giftiges Finale vom Noafer übers Sauschloss ins Etschtal.
Gewiss nicht schlecht für den Anfang, alle Proben bestanden, hats geheißen. So kanns weitergehen!!
Auch wir Skihasen freuen uns schon auf die baldige Saisoneröffnung

Erster Bodenkontakt für die Stollen im 19er Jahr

Salten of swing

Vielversprechend: noch mehr Mädels in der Gruppe

Der Weiße geht, -wir kommen!

Die gleiche Szene: Bild vom Hobbyfotografen...

... und hier der Profi am Werk

Saugut: der Trail am Sauschloß vorbei
1200hm; 30km,
mit den notorischen Serientätern und netten Gastbiker/innen aus aller Herren Länder

Donnerstag, 28. Februar 2019

Februar: ein kontrastreicher Monat

Bilder voller Gegensätze



Während man im Toul im Schnee versinkt....

...und in Meran Selbstporträts in die weisse Masse gemeißelt werden....

.....radelt man jenseits von Afrika schon durch den Kaktuswald,
voll motiviert, in bester Frühform vom Vulkan hinab ... 

...zum Meer... 
...mitten im Atlantik



Derweil werden daheim neue Routen im Gelände...
...gebürlich begossen....

...und ein bisschen über die in den Süden geflüchteten Weicheier gelästert 




Bis sich dann irgendwann alle Gamsn auf herrmännlichem Befehl...

....bei optimalen Bedingungen auf den Ampezzaner Pisten wiedertreffen...

...um sobald als möglich wiederum die Geräte zu tauschen....

...und dem wahren Sinn des Lebens.... 

....wieder ein Stück näher zu kommen....

Denn hier spielt schon bald wieder die Musik

..zu der wir am liebsten tänzeln

Unbemerkt entsteht währenddessen im Verborgenen so mancher modische Fortschritt
für die bevorstehende Saison 2019

Bis dahin bleibt uns treu und schaut wieder einmal herein....