Sonntag, 6. Mai 2018

Home sweet home

Heimradln im Toule

Vor dem nächsten großen Event war es an der Zeit "auch einmal ein Bisschen brav zu sein" und den Frühling in der näheren Umgebung zu betrachten. Herausgekommen ist ein gemütliches Wochenende zwischen Gartenfreuden und Trailspaß am Hausberg im Kreise der noch immer nicht ganz schneestuffen Skigamsn.

So langsam wechseln auch die Schneehasen das Fell.. äh das Gerät

Radelt wie eh und je grundsätzlich mit dem Skihelm
( die Sommer sind im Tal eh nur kurz)

Immer einen Radlausflug wert:
die Gruberalm

Aufgeschützt und eingefedert:
bereit zum Sturzflug



Noch ungewohnt: so steil
und kein Schnee für eine weiche Landung 

Nicht so Carmens Ding, aber nützlich:
H2O in seinem flüssigen Zustand

Take it easy

Blumenrally

Überall fließts und sprießts derzeit im Überfluß

Ganz entspannt mit Boost am Weg zwischen
Schwarzbach, Rotbach, Trippach, Frankbach und Keilbach

Ganz locker nach reichlich 1250hm am Vormittag

So hatten wir das gar nicht ausgemacht:
Zufallstreffen bei der Lechn Helga am Keilbach

Mit dabei: Daniela, Carmen, Christine+Erich, Andy+i

Mittwoch, 2. Mai 2018

Am anderen Ufer

Touren auf der unbekannten Seite des Gardasees

Bikefestival in Riva, langes Wochenende, gutes Wetter: was erwartet einen Biker da am Gardameer? Bikestau auf der Ponalestraße, Invasion am Tremalzo und volle Boulevards am Nordufer von Germanias liebstem Lago. Aber schon wenige Kilometer weiter südlich am Westufer ist von all dem kaum mehr was zu spüren, abgesehen von einigen wenigen bikerfreundlichen italienischen Wanderern mit ihren cani und bambini auf den Rifugi, ist man sehr einsam am Trail und wäre oft froh jemanden zu finden, den man nach den versteckten Wegen fragen könnte.
Vier Tage im Lagoneuland mit so vielen neuen Wegelen und unbekannten Ausblicken auf den See: es war dies mit Sicherheit schon mal ein Highlight der heurigen noch jungen Saison.
Basecamp war diesmal das Örtchen Maderno, auch weil von dort eine bequeme Verbindung via Fähre zum Ostufer besteht und wir damit schnell von einer Seite zur anderen pendeln und so an beiden Ufern das Beste für uns herauspicken konnten.

Am Westufer

Monte Pizzocolo (1600hm; 32km) "Los gehts mit einer Rampe, danach wirds steil"
Lange steile Auffahrt zum südlichsten der Big Five am Gardasee, nette Hütte unterm Gipfel, downhill etwas mau, weil großteils auf Karrenwegen.

Monte Denervo (1350hm; 42km)  "Nur für Geübte!"  Unbekannt aber genial!
Panoramas satt, sowohl während der Auffahrt  als auch während der recht anspruchsvollen Trailabfahrt, immer an der Felskante mit Tiefblick zum See. Ein steter Blick auf den GPS_Track ist anzuraten ob der vielen im Unterholz gut versteckten Abzweige. Topeinkehr in der Trattoria "Le Fontane" irgendwo im Nirgendwo. Finaler Abroller durch das wildromantische Valle dei Cartieri bis direkt vor die Piazzola am Camping.

Basecamp am Promontorio von Maderno

Erster Stopp am Weg zum Pizzocolo
Willkommenstrunk für die Überraschungsgäste

Kein Genuß für die Genußbotschafterin:
1000hm schweißtreibende Steilfahrt

Dunstiger Weitblick zum südlichen Lago

Birkenwälder in allergenreicher Vollblüte

Ein Sniff zur rechten Zeit sorgt für sorgenfreies Atemvergnügen

Aprebiken in der Mochitobar am See

Durch diese hohle Gasse wird er kommen....

Nach der Carne Salada mit Polenta beim Wirtn unterm Denervo


Ganzheitlicher Bikespaß

 Sie geben den Pausentackt vor:
diese immer wieder fantastischen Ausblicke

Kein Pardon mit dem Material

Die Schlange hat zugebissen

In der Schlucht der Papiererzeuger
 Am Ostufer

Giro di Garda (1000hm, 41km) CC-Tour fernab vom Trubel am Lungolago.
Am Trail von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt im Hinterland von Garda und Bardolino.
Zwischen den Villen der Reichen und den Buschwäldern der Gardahügel verstecken sich wirklich feine Wegelen mit so einigen giftigen Passagen. Ein abwechslungsreiches Auf und Ab mit atemberaubenden Aus- und Einblicken aufs Lagoleben am Fenstertag

Zum Rifugio Fior del Baldo (1400hm; 35km) Hammertour am südlichen Monte Baldo.
Heftige Abschlußrunde zur Hexe an der chinesischen Mauer. Obwohl entschärft durch den etwas erhöhten Startpunkt wird die lange Auffahrt zur Kopfsache. Ein steter Slalom zwichen den groben Gardasteinen am Militärweg bis ober die Waldgrenze auf 1800m Seehöhe. Eine Einkehr der besonderen Art im Rifugio unterm südlichen Baldogipfel lässt die Frage offen, ob der Brauch mit der Walburgisnacht und dem Hexenfest nicht doch manchmal irgendwie im richtigen Leben seine Entsprechung findet.
Die Trails zurück nach San Zeno sind gefühlt never ending und mindestens ebenso  fordernd wie der Anstieg. Eine Traumtour für Hartgesottene!


Pendelfähre zum anderen Ufer

Eine Seefahrt die ist lustig.....
schon wieder mit neuen Überraschungsgästen

Kaum herausen aus dem Unterholz....

...schweift der Blick über den See

Immer wieder: erst ein wenig schauen....

.....dann wieder die Kiste rumpeln lassen

...und schon wieder guckst du

Nicht nur der Mohn blüht im Hinterland

Nur das Navi kennt all diese verborgenen Trailschätze

Auch schön: Gardasee abseits von Riva und Torbole

Pendelverkehr

Pedaliert ohne Assistenz aber mit reichlich "Grint"
(Pedalata non assistita per testa dura)

Skifahren war gestern

Ende der Wegstrecke: das Hexenhaus am Baldo

" I tedeschi non mangiano la trippa"
Einer von uns weiss inzwischen warum...

Nach reichlich Passata di verdura strana gehts ab zur chinesischen Mauer

Am Kamm zwischen Etschtal und Gardasee kilometerlang dahin

Er hat im Winter auf den Pisten nie so gefroren wie heute hier oben

Trails ohne Ende

Noch sind die Viehgatter offen und die Hirten im Tal

Wer braucht schon den Petersdom?
Gott ist in jeder Hütte

Vom Wald in die Wiese,
von der Wiese in den Wald
Mit dabei: fast alle Westgamsn und so manch freudiger Überrachungsgast
(Brigitte+Paul, Martin, Edith+Roland, Margareth+Paul, Hermann C, Maria E, Andy+i)

Montag, 23. April 2018

Sommerfeeling jenseits der Salurner Klause

Bärige Touren im Bärenwald

Sommer im April: eine Wohltat nach dem harten Winter. Alles blüht und die Trails sind herrlich matschig nach der rasanten Schneeschmelze. Diese perfekten Bedingungen gilt es derzeit so gut es geht zu nutzen: wer jetzt nicht bikt ist selber schuld! Wir jedenfalls sind frei von jeder Schuld, weil wieder einmal zweitägig pedalierend unterwegs.
Diesmal knapp jenseits der Landesgrenze im Anbaugebiet unseres Radlweines, in und um Mezzocorona.

Tag 1: Lost in the woods unterm Paganella

Trotz Karte und GPS gelang es uns diesmal nicht am rechten Weg zu bleiben, immer wieder gab es ungewollte Um- und Abwege, sodaß sich der Blutzucker nach Mittag ohne "Mittog" einem gemütsgefährdenden Tiefpunkt annäherte, bis endlich zur "Marende" die Wiederauffüllung der Speicher dank eines "caseificio  aperto anche fuoristagione" spät aber doch gelang.
Die Tour an sich war unglaublich abwechslungsreich, erst durch die Apfelblüte des unteren Nonstales, dann durch Bärenwälder hinauf zum Fuße des Paganella und letztlch am als Orientierungslauf getarnten Trail hart an der Kante, entland der Felswände von Mezzolombardo im rasanten Sinkflug zu Tal.
Zu fortgeschrittener Stunde standen dann am Tacho 53km und 1350hm zu Buche. Jetzt hatten wir uns das abendliche Fläschchen Teroldego Rotaliano Riserva wohl redlich verdient


T5 Invasion 

Auf zur Schnitzeljagd


Außerhalb der Landesgrenzen ziemlich orientierungslos...

....aber gemeinsam hat jede Verirrung einmal ein Ende

Wo die Melinda blüht

Pink Ladys

Die Rettungsstation

Käse im Blut verleiht neuen Mut

Deja-vu: hier waren wir schon mal

der Blick in die Tiefebene der Rotaliana
Mezzolombardo, Kronmetz und die Salurner Klause




Tag 2 Versöhnung mit dem Lago Santo

Bei unserer letzen Suche nach dem Heiligen See hatten wir uns eigentlich vorgenommen nicht so schnell wieder zu dieser Lacke im Nirgendwo zurückzukehren, aber heute hat er sich von einer ganz anderen Seite gezeigt und siehe da, oft lohnt sich ein zweiter Versuch.
Von Süden her hatten wir heute keinerlei Schwierigkeiten hinzufinden und die Auffahrt verlief reibungslos, wenn auch etappenweise auf ruppigem Untergrund und hochprozentig steil. Nach reichlich Polenta und einem Sonntagsschläfchen am Ufer war die Abfahrt ein feuchtfröhliches Späßchen, welches wohl montägliche Mehrarbeit für diverse Waschmaschinen nach sich ziehen dürfte.
Am Dorfplatz von Salurn endete schließlich dieser lohnsame Ausflug in den Bosc del Ors, obwohl wir Meister Petz auch diesmal, Gott sei Dank, nie zu Gesicht bekamen.
1100hm und 38km waren heute, wie man in Schweden so schön sagt: "precis lagom" (genau richtig) für diesen heißen Sommertag im April.


Erster Tankstopp am Dorfbrunnen von Faedo

Uphill mit Pepp

Viel Wasser am Weg nach dem schneereichen Winter

Nach der Polentata

Stilleben am Ufer des holy lake

Leider die Badehosen vergessen

Selbstsicher am bike: Gastgams Anita

S2 -zertifiziert tastet Margareth sich unaufhaltsam an S3 heran

Vorbei an der Baita del Beppin


Mit Vollgas durch den Schmelzbach

Sobald die Schilder die Farbe wechseln,
 hat man die Provinzgrenze überschritten
 Mit dabei: Brigitte+Paul, Margareth und Paul, Anita+Alex, Martin, Magic Marry, Andy+i