Dienstag, 30. März 2010

Gitschenrunde Magerstein

Während am Freitagabend ein Sturm über Tal fegt,laufen unsere Handys heiß. Die Wettervorhersage für Samstag verspricht Sonnenschein und da hält uns nix mehr zuhause! Gemeinsam wird ein Ziel ausgemacht. Der Hochflachkofl soll es sein ,und so starten wir am Samstag um 7 uhr morgens in Rein.
Anfangs hängen noch dichte Nebel herab aber schon bald weichen sie strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Sicht auf die atemberaubend schönen Berge der Rieserfernergruppe ......
  Helmuth geht voran und wir 5 Frauen folgen ihm brav, betreut von Walter. Da kann nix schiefgehn.Daß wir dann nicht wie geplant auf dem Hochflachkofl steigen, liegt nicht an den mangelnden Ortskenntnissen von Helmuth, sondern die unberührten  Abfahrtshänge zwingen uns fast auf den 200 hm  höhergelegenen Magerstein Daß ausgerechnet am Gipfl wieder die Wolken auftauchen,ist zwar schade, dämpft aber nicht unsere Freude. Kaum andere Tourengeher unterwegs und eine traumhafteft Abfahrt im P U L V E R lassen uns juchazn und  vor Freude ganz narrisch werden. Ein Supergitschentourentag!

Valle di Stura

Schon wieder Montag und die 5 Tage in Valle di Stura Vergangenheit! Mit Helli und Otto und 5Freundinnen verbrachte ich unbeschwerte Tage in einem abgelegenen Bergdorf . In der Osteria della Pace in einsamen Bergdorf Sanbuca wurden wir vom Chefkoch Bartolo und seiner Großfamilie  mit wunderbarem Essen  verwöhnt dazu Dolcetto und zum Abschluß ein hausgemachter Genepi. Ich getrau mich derzeit noch nicht auf die Waage!
 Mit dem Wetter hatten wir leider  weniger Glück. Nach 2 schönen Tourentagen folgte eine Nebeltour und dann wars ganz vorbei, Niesel, Wärmeeinbruch, gefährliche Schneeverhältnisse,

Montag, 8. März 2010

Rotlahner am Sonntag 7.März

Endlich!!
DasWetter ist besser geworden und  mit Ossi und Kollegen gehts bis zum Talschluß in Gsies. Bei eisigen Temperaturen starten wir, unser Ziel ist der Rotlahner.Der ganze Aufstieg hat einen Höhenunterschied von 1250 Hm und nach 2 1/2  h sind wir  auf dem Gipfel. Die Tour ist nicht gefährlich ausgerichtet, es sind nur wenige Tourengeher vor uns unterwegs und die Aussicht ist bei fast wolkenlosen Himmel atemberaubend
. Am Gipfl selbst ist es kurze Zeit sogar angenehm in der Sonne zu sitzen, bis ein kalter Wind uns vertreibt.
Unsere Spuren!!
Und dann haben wir noch richtig gut Mittaggegessen beim Binta in Gsies
.Dabei: Carmen,Monika, Conni, Hannes Andi Ossi und ich

Sonntag, 7. März 2010

Gitschenrunde am Samstag 6.März

Samstag, schlecht Wetter, Lawinenwarnstufe 3. Und was nun?Scließlich ist der Samstag unser Gitschentag!
Alle sind pünktlich und so wird zuerst einmal Kaffe getrunken und über ein Alternativprogramm diskutiert. Nur...das Wetter bleibt schlecht, und nachhause will niemand und so fahren wir St. Jakob zur Achnerbrücke, fellen auf und gehen zuerst über eine steile Wiese und dann den Forstweg entlang hinauf bis zu den Almen, ins Bärental.
Angenehmes Schritttempo erlauben das Ratschen und so ist es kurzweilig und unterhaltsam.
Nach einer Teepause bei der Matzileralm  gehts weiter durch einen lichten Lärchenwald. Es schneit und so ist schnell alles mit einer neuen Schneedecke bedeckt und unbeschreiblich romantisch.
Bis hinauf zum Hochfeld zieht es sich ,oder liegt es nur daran daß ich immer noch  nicht ganz fit bin?
Burgl und Helmuth sind mit Nikki die Ersten am Ziel und lange dauert es nicht und wir sitzen alle auf dem Gipfel beisammen und genießen den super Topfenstrudel den Walter mitgebracht hat.( selbst gemacht!)
Die Aussicht ist ...keine und so bleibt mehr Gelegenheit a bissl zu blödln und Sprüche zu klopfen.(Helmuth)
Die Abfahrt ein Abenteuer im Tiefschnee, viele Sturzeinlagen ( Erich ) und Kommentare (Carmen) und
Gekutter ( Inge)
Und weils so pearig isch und mir inz net dotrenn, hobmo no a poor Nudl gekocht ba mir.
Übrigens  von die Gitschen woren dabei: die  Carmen, Burgl, Christine und i. Mitgenummen hobmo in Erich, in Helmuth und  inWalter. Bodygards woren Nikki und Nena.

Montag, 1. März 2010

Zwangspause

Hab mich wohl erkältet auf der sonnigen Terasse auf Amaten und seit dem mit einer blöden Grippe außer Gefecht! Gestern mit Andi eine Schnuppertour ( neue Ski! ) auf die Nockplatzhütte in Weißenbach  gemacht, war aber sehr anstrengend für mich und anschließend war ich wieder ein Fall für Aspirin und Kamillentee.
Schwere Zeiten für mich, zum Glück sind die derzeitigen Tourenverhältnisse nicht besonders , das tröstet mich ein wenig.

Tesslberg Sonnentour

Dauernd schlechtes Wetter, und ausgerechnet am Sonntag ein Sonnenloch! Und Ossi hat eine nette Tour ausgesucht,auf den Chor bei Tesslberg . Und so treffen sich insgesamt 11 Leute, darunter meine Gitschenrunde, und los gehts! Bei eisigen Temperaturen gehts zunächst  durch einen tiefverschneiten Waldweg Ossi legt ein angenehmes Temp vor,ich könnte stundenlang so dahinwandern.
Eine kurze Rast bei den romantischen Tesslbergeralmen und dann der sanfte Aufstieg hinauf zum Chor. Die Hänge sind nicht steil und nur 3! Tourengeher vor uns. nach 2 h sind wir am Gipfl, mit Bankl und bei sagenhaften Fernblick trinken wir unseren Tee und Gipflschnaps. Es ist angenehm warm in der Sonne zu sitzen und ein paar blöde Sprüche loszulassen!
Die Abfahrt ein Späßchen , unterbrochen von einigen tollen Stürzen im weichen Pulver. Viel zu schnell sind wir wieder beim Parkplatz.
...und im Gasthof Amaten gibts auf der Sonnenterasse noch Kaffe und hausgemachten Kuchen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Pulvertraum in Alpago

 Hab  gerade 4 wundervolle Tage mit netten Leuten inmitten von PULVER erlebt.. Alpago, ein noch wenig bekanntes Paradies für Skitourensüchtige,liegt in den BelluneserAlpen . Für uns Teldra in bequemen 3 Stunden erreichbar. Allerdings eine absolute Kotzstraße! Untergebracht in Tambre,einem kleinen Bergdorf.Organisiert von Hansjörg Hofer,mit dabei  Bergführer Markus. Insgesamt waren wir 15 Leute, alle mit viel viel Freude am Tourengehen.
Dichter Schneefall begrüßte uns am Donnerstag, für uns kein Hindernis. Hansjörg führte uns durch unberührte Buchenwälder, und weil dieAbfahrt so unbeschreiblich schön war, wurde ganz schnell wieder aufgefellt und ein 2 Aufstieg folgte.Übrigens eine Spezialität von Hansjörg!
Die folgenden 3 Tage waren extrem lavinengefährlich und unsere Bergführer hatten die großeAufgabe machbare Touren ausfindig zu machen , das gelang ihnen vorzüglich.Ich laß dazu Bilder sprechen.
Noch nie hab ich so tolle Pulverabfahrten erlebt und jeden Tage neue ,unbefahrene Hänge!In einer Gruppe unterwegs, die super harmonierte.( Selten so viele Witze gehört )


mit nach Hause nehm ich viele Eindrücke und Erinnerungen

Dienstag, 9. Februar 2010

Hinterbergkofl



Endlich wieder eine Tour! Laut Wettervorhersage und Lawinenbericht entscheiden wir uns für Walters Vorschlag.Auf den Hinterbergkofl wollen wir, im Antholzer Tal.
 Und die Tour ist wirklich sehr sehr schön. Erst über den zugefrohrenen See, hinauf durch tiefverschneite Wälder bis zum Stallersattel. Mit einigen Pausen und einem  letzten steilen Anstieg  sind wir nach ca.3h oben am Grat. .Der Wind bläst uns um die Ohren , aber etwas unterhalb des Gipfels finden wir ein windgeschütztes Plätzchen und wir genießen einen herrlichen Weitblick auf viele viele Gipfel. ( die alle erklommen werden möchten! ) Von dem Gefühl bekomm ich nie genug: nach anstregendem Aufstieg den heißen Tee genießen, mit Freunden am Gipfel sitzn,  und sich einfach wohl fühlen!



















Daß die Abfahrt über unberührte Pulverhänge geht, ist noch ein besonderes Highlight!

Und nach einer traumhaften Abfahrt gibts noch an guten Kaffee im Biathlonzentrum!

Freitag, 5. Februar 2010

Mondscheintour die Zweite


Donnerstag abend.
Und wieder sind ganze Horden unterwegs , die Skipisten des Klausbergs hinauf. Da wir, mein Mann ,ein paar Freunde  und ich einsamere Wege bevorzugen,lassen wir die Autos beim Eislaufplatz in Steinhaus und starten von dort Richtung Neumannhof, rauf zum Glocklechen,vorbei bei den Treierhöfen, steil die Bergwiesen querend hinauf.
Dann folgen wir dem markierten Waldweg weiter durch einen romantischen Wald.Sterne funkeln, immer wieder schöne Ausblicke über das nächtlich beleuchtete Steinhaus, Von uns kaum was zu hören, nur die Stirnlampen verraten uns .Während des Aufstiegs hab ich Zeit meinen Gedanken nachzuhängen. Ich genieße die Stille um mich-.
Um 22 Uhr sind wir am Ziel. Breitrast.Monika erklärt uns die Sternenbilder, die tatsächlich gut erkennbar sind. wir fellen ab, rasten,trinken Tee und dann gehts, zuerst etwas chaotisch, durch dichten Wald, runter zur präparierten Skipiste bis zur Weißenbachlhütte. Dort gibts a guats Nudlpfandl und Glühwein.Und bis Mitternacht bleiben wir da und fühlen uns einfach wohl.
 Die Abfahrt ins Tal ist kurz und bevor wir ins Auto steigen,schauen wir kurz noch im Hexenkessel rein. nach der schönen Mondscheintour finden wir uns da jedoch nicht zurecht .
 Aber das ist eine andere Geschichte

glück gehabt tour

Herrliches Wetter, Pulver, 9 begeisterte Skikollegen und viel gute Laune waren am letzen Sonntag die besten Voraussetztungen für einen schönen Tag in den Bergen. Über das Ziel wußte ich nicht viel, daß es ein Geheimtipp sei, wenigen bekannt und eine super Abfahrt dabei war. 
Nach über 2 stündigem zähen überaus anstrengenden Anstieg saßen wir in felsigem Gelände fest. Ohne Eispickel und Seil war kein Weiterkommen mehr möglich. und überall steile Abgründe.. Vorsichtiges umkehren war die einzige Möglichkeit wieder   heil aus dem Schlamassel  nachhause zukommen.
Warum hab ich nicht früher reagiert ?Wie alle anderen bin ich  dem Vordermann gefolgt, immer im Glauben, der wisse schon wie es weitergeht
Dieses Erlebnis hat mich lange beschäftigt. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, mich in Zukunft  mehr in die Tourenplanung einzubringen. Wohin geht es? Wie sind die Voraussetzungen, Lawinenwarnberichte u.v.m.
Mich blindlings einer Gruppe anschließen,ohne genauere Informationen wird wohl nicht mehr vorkommen.
Der Schrecken über die möglichen Folgen meines Leichtsinns sitzt tief und war lehrreich.
Fotos hab ichdies mal keine